Großeltern während Corona

Großeltern während Corona besonders schützen: Neben den Einschränkungen unseres Alltags und den Gedanken um die eigene Gesundheit, ist bei vielen die größte Sorge das Wohlergehen der Großeltern. Nicht nur deren Gesundheit, sondern auch um die soziale Isolierung und die dadurch entstehende Einsamkeit sind viele besorgt.

Trotzdem: unser absoluter “geh Heim Tipp”: Großeltern sollten zu Hause bleiben.
Aber was kann man außerdem tun, um die Gesundheit der Großeltern zu schützen und sie vor der Vereinsamung zu bewahren?

Für viele Großeltern ist es das erste Jahr in dem sie die Feiertage nicht im Kreis der Familie verbringen können. Um dafür zu sorgen, dass sie sich trotz der besonderen Umstände nicht einsam fühlen, können wir folgendes tun:

 

Unsere Tipps während einer Isolierung der Großeltern:  

  • Kaufen Sie für die Großeltern das Festmahl und die Getränke
  • Schreiben Sie Briefe und Postkarten
  • Treffen Sie sich zur Videokonferenz mit der ganzen Familie
  • Rufen Sie oft an
  • Schicken Sie Bilder, Videos und Sprachnachrichten
  • gemeinsame Spaziergänge ohne Körperkontakt

 

Lebensfrohe Großeltern beklagen oft, dass Sie schon ganz andere Dinge durchgestanden haben und sie sich vom Virus nicht mehr als nötig einschränken lassen möchten. Wichtig ist deshalb, ihnen trotz aller Sorgen zu zeigen, dass an sie gedacht wird. Hilfreich sind zum Beispiel kleine Aufmerksamkeiten, indem man ihnen etwa ihre Lieblingsschokolade geschickt. Andere brauchen einfach jemanden der Ihnen zuhört und Ihnen Zuversicht schenkt.

Neben Telefonaten können auch virtuelle Familientreffen keineswegs die Geborgenheit und Sicherheit ersetzen, die ein persönlicher Besuch mit sich bringt. Dennoch verschafft es eine gewisse Nähe und spendet Mut für die noch bevorstehende Zeit. So hat man die Möglichkeit darüber das Festmahl zusammen zu genießen, Weihnachtsschmuck zu zeigen oder gemeinsam den Baum zu schmücken.

Falls die Großeltern zudem in der Nähe wohnen, dann verabreden Sie sich doch zu einem gemeinsamen Spaziergang. Denn so fortschrittlich die digitale Kommunikation auch geworden ist, kann sie die persönliche Interaktion noch immer nicht ersetzen. Doch obwohl an der frischen Luft bekanntermaßen die geringste Ansteckungsgefahr besteht, achten Sie bitte auf die Einhaltung der Sicherheitsabstände und Kontaktsperren.

Versuchen wir, unsere Großeltern so gut es geht durch diese außergewöhnliche Zeit zu begleiten, ohne sie in Gefahr zu bringen. Denn somit können wir sicherstellen, dass wir sie danach wieder guten Gewissens in die Arme schließen können.

Sie sehen, es braucht nicht viel um gemeinsam durch die Einsamkeit zu kommen.